Christina Marchand

Medienmitteilung: films for future festival mit Corona Programm

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Mit Filmen über Umwelt- und Gesellschaftskrisen, Lösungen, sowie mutigen, engagierten Menschen und fundierten Expertendiskussionen zog das films for future festival Anfang März knapp 2000 Zuschauer*innen in den Bann. Nun wollen wir den Menschen in der Corona Krise Mut machen. Ab sofort sind viele der gezeigten Filme und Expertendiskussionen auf unserer Webseite zugänglich.

Zürich 20.3.2020 Das films for future festival überzeugte mit einer gelungenen Mischung von aktuellen Dokumentarfilmen und informativen Diskussionen ein bunt durchmischtes Publikum vor ausverkauften Sälen. Das Festival war mit rund 2000 Zuschauer*innen eines der grössten Nachhaltigkeits-Events in der Schweiz. Trotz Coronakrise konnten durch souveränes Krisenmanagement alle öffentlichen Veranstaltungen durchgeführt werden, wenn auch mit leicht reduzierter Anzahl an Gästen. Das Festival erhielt sehr positives Feedback von allen Seiten: Sowohl Publikum, als auch Podiumsgäste sowie Presenting Partner, Stifter*innen und Sponsoren zeigten sich begeistert.

Aktuelles Corona Programm

Allen Besucher*innen, die sich aus Sicherheitsgründen gegen einen Besuch vor Ort entschieden, wurden die Filme online zur Verfügung gestellt. Nun will film for future noch weiter gehen: Nach und nach sollen alle Podiumsgespräche und – wo möglich – auch die Filme einem interessierten Publikum zur Verfügung gestellt werden. Vereinspräsidentin Marchand erklärt: “Wir wollen die Menschen in diesen schweren Zeiten unterstützen und Mut machen. In den gezeigten Filmen geht es häufig um Krisen und wie Menschen damit umgehen, zusammenhalten und aktiv werden. Wir sind im Austausch mit Filmemacher*innen und anderen Vereinen, um zu sehen, wie wir das technisch umsetzen können.” Ab sofort sind auf der Webseite die meisten Diskussionen abrufbar. Zusätzlich werden Informationen zur Verfügung gestellt, wie man die Filme schauen kann. 

Das war das films for future festival 2020

An sechs Tagen genoss das Publikum im Kosmos und Karl der Grosse ein sehr diverses Festivalprogramm und bewertete die Filme anhand von folgenden drei Fragen: Motiviert dich der Film aktiv zu werden? Hat der Film dir spannendes neues Wissen vermittelt? Hat der Film dich emotional berührt? Durch das Publikumsvoting wurden am letzten Festivalabend die drei klaren Siegerfilme verkündet. Der Activation Award geht an Watson von Lesley Chilcott, der Knowledge Award an Warrior Women von Christine King / Elizabeth Castle, und der Emotion Award an Animal People von Denis H. Hennelly / Casey Suchan.

 

 

 

 

Klima- und Corona Krise : Die Parallelen wurden intensiv diskutiert

In vielen Diskussionen wurde auf die Parallelen der jetzigen Gesundheitskrise zur Klima- oder anderen Umweltkrisen hingewiesen.Das tückische ist die zeitliche Verzögerung zwischen der Ursache und dem Schaden. Man merkt also die Auswirkungen erst so richtig, wenn schon viele Menschen infiziert sind, bzw. schon zu viele Treibhausgase in der Luft sind. Genau in diesem Moment ist es dann aber schon fast zu spät und man kann nur noch die Symptome bekämpfen. In den Gesprächen wurde die Hoffnung geäussert, dass wir als Gesellschaft diese Zusammenhänge in Zukunft besser begreifen und schneller reagieren. Das Festival hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass die Menschen sich mit diesen Themen beschäftigen und durch die Filme, aber auch die anschliessenden Diskussionen mit Experten, ihr Wissen vertiefen konnten.

 

Ausblick

Das Festival ist auf derart grossen Anklang gestossen, dass wir die nächste Ausgabe im 2021 bereits deutlich grösser planen. Zusätzlich wollen wir sowohl das online Angebot ausbauen, wie auch regelmässig Veranstaltungen durchführen. Denn es hat sich gezeigt: “films for future” trifft den Nerv der Zeit!

 

Weitere Informationen und Impressionen vom Festival unter: films-for-future.ch

Judith Affolter, Co-Geschäftsleitung: 077 408 24 84 info@films-for-future.org
Edwin Moser, Co-Geschäftsleitung: 079 476 92 54

Viele Fotos vom Event finden Sie unter: films-for-future.org/films-for-future-festival-2020/bildergallerie/

Posted by Christina Marchand

Final Day – Vier beeindruckende Filme am Internationalen Frauentag

Habt ein bisschen Geduld mit uns, wir brauchen noch etwas Zeit, um alle Filme und Bilder zu sortieren und hoch zu laden. Wir werden euch informieren, sobald es soweit ist. Hier aber schon mal der Bericht des letzten Tages

Auch der sechste und letzte Festivaltag hielt uns mit vier Filmen ziemlich in Atem. Vor allem der zweimalige Ortswechsel zwischen Kosmos und Karl machte die Sache kompliziert, aber danke Velos und vielen Helfern, schafften wir es überall pünktlich anzufangen. Am Internationalen Frauenstreiktag präsentierten wir natürlich starke Kämpferinnen in Woman at War und Warrior Women.

Um 11 Uhr lief mit Woman at War der einzige Spielfilm des Festivals im Kosmos. Trotz strahlendem Sonnenschein war der grosse Saal fast gefüllt. Auch die leckeren Goodies – ein Getränk und diverse Snacks – kamen gut an. Der Film  war von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend. Gerlinde Zuber präsentierte danach, begleitet von vielen eindrücklichen Fotos, die sagenhafte Aktivistin Alexandra Gavilano von Extinction Rebellion (XR), die ihren persönlichen Weg und ihren Einsatz für Umwelt und Klima beschrieb. 

Danach ging es gleich weiter im Karl mit dem Film Soyalism, der unsere Lebensmittelproduktion beleuchtet. Die anschliessende Diskussion war sehr spannend, da wir mit Hans Frei, Vizepräsident des Bauernverbandes, einen Vertreter der klassischen Landwirtschaft und mit Andreas Bosshard von Vision Landwirtschaft einen Vertreter der progressiven. ökologischen Landwirtschaft auf der Bühne hatten. Moderator Fred Frohhofer sorgte mit seinen Fragen dafür, dass beide zu Wort kamen und sich das Publikum ein gutes Bild machen konnte.

Danach zog der Film Warrior Women in seinen Bann. Sehr spannend und informativ zeigt er das Protrait von bedeutenden indigenen Frauen in den USA, die dabei aber immer natürlich und authentisch bleiben. Ein Höhepunkt war danach das Skype Interview mit der Filmemacherin Elizabeth Castle. Nicole Schönenberger führte gekonnt durch das Programm und diskutierte mit Helena Nyberg von Incomindios und per Skype mit Filmemacherin Elizabeth Castle. Auch durch ihre Erzählung gewann Warrior Women am Abend bei der Preisverleihung den Knowledge Award, da er viel unbekanntes Wissen vermittelte.

Dann war auch schon Zeit für den letzten Film des Festivals 2040 – Wir retten die Welt!. Dieser war schon als Eröffnung im Karl gelaufen und bildete den würdigen Abschluss im ausverkauften Kosmos. Der Film zeigt ein positives Bild der möglichen Zukunft und sucht weltweit bereits exisiterende Lösungen. Passend dazu präsentierten sich anschliessend in nur je 2 Minuten acht aktive, Schweizer Vereine und Genossenschaften, die den Wandel bereits heute in der Schweiz und Zürich umsetzen und auch Mithelfer suchen. Lea Troglic von economists for future, Myriam von Extinction Rebellion, Ian Rothwell von Pura Verdura,  Claudio Meletta von architects for future, Fred Frohofer von Neustadt Schweiz und Autor von “Nach Hause kommen, Regina Betz von Climate Action Plan, Silas Hobi von umverkehr, Elisabeth Stern von fossil-free. Christina Marchand führte durch den Abend.

Anschliessend gab es einen weiteren Höhepunkt des Abends. Die Preisverleihung für den Publikums -und den Filmpreis. Drei Gäste aus dem Publikum gewannen einen Bananatex® QWSTION Hip Pouch, Zip Pack und eine Hotelübernachtung in einem Biohotel.

Die Filmpreise zeigten drei klare Gewinner. Insgesamt schnitten der Film Watson, Warrior Women und Animal People in allen Kategorien sehr gut ab. Gewonnen haben: 

Aktivation Award – Watson von Lesly Chilcott

Knowledge Award – Warrior Women von Christine King, Elizabeth Castle

Emotion Award – Animal People von Denis H. Hennelly, Casey Suchan

Danach wurde im Kosmos Club noch bis spät diskutiert und gefeiert. Wir sind überwältigt vom positiven Feedback und danken allen Gästen,  Helfern, Presenting Partnern, Speakern, Locations … für eure tolle Unterstützung. Ohne Euch wäre das Festival nicht möglich gewesen. Wir hoffen, dass ihr alle im nächsten Jahr wieder dabei seid.

Judith, Edwin und Christina

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Tag 5 – Drei Filme Meer, Tiere und Regen ziehen in den Bann

Der Samstag startete um 11 Uhr mit einem sehr informativen Film im Kosmos – Sanctuary mit Filmstar Bardem und das anschliessende Gespräch mit Greenpease Co-Leiting Iris Menn gab spannende Einblicke in den aktuellen Stand beim Meeresschutz. Danach ging es aktivistisch weiter. Der Film Animal People zeigt wie Tierrechtsaktivisten in den USA kriminalisiert und systematisch bekämpft werden. Höhepunkt war der Skype Gespräch mit Protagonist Jake Conroy.  Auch Thank you for the Rain konnten wir vor vollem Saal zeigen und die Reise des kenianischen Bauern Kisulu sorgte für berührende Einblicke in das Leben im ländlichen Kenia, wo der Klimawandel für neue Herausforderungen sorgt.

Impressionen von Sanctuary:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Bild unten rechts: Eine unserer treuesten Besucher*innen, die bei fast allen Vorstellungen anwesend war.

 

 

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4. Tag – Was Klimawandel und Ozonloch gemeinsam haben

Der 4 Tag hielt uns von Anfang an in Atem. Morgens erhielten wir die Nachricht, dass wir nur halb so viele Menschen in die Vorstellungsräume beim Karl lassen dürfen – Corona sei dank.  Nach einer kurzen Krisensitzung bot uns der Karl an, die Filme in andere Räume zu übertragen und so mussten wir noch zusätzlich einiges an Technik organisieren. Aber schlussendlich klappte alles und alle Anwesenden konnten dann doch die Vorstellung geniessen. 

Der Film Ozon Hole überraschte das Publikum mit neuen Fakten und zeigte viele historische Ereignisse auf sehr spannende und autentische Weise. Oliver Marchand führte dann souverain durch die Diskussion mit Prof.  Peter und Kai Landwehr von myClimate. Es ist bezeichnend, dass wir heute mit ähnlichen Problemen kämpfen, wie die Menschen damals, die das Ozon Loch verhindern wollten.

Global Thermostat zeigte viele mögliche Klimalösungen, vermischte aber ein bisschen die Themen: Geoengineering und CO2 Bindung und Abscheidung. Während das eine eine unbekannte Risiken birgt und potentiell gefährliche Nebenwirkungen haben könnte, ist die Bindung von CO2 und anderen Treibhausgasen sehr erwünscht und kehrt einfach die Verbrennung um. Laut der Expertin Prof. Ulrike Lohmann muss man beides getrennt betrachten. Die Diskussion – geleitet von Elia Blülle von der Republik war auf jeden Fall sehr spannend und aufschlussreich.

 

 

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3. Tag – Der Abend der Klimajugend

Der Andrang zum Film war gross, weshalb uns die neuen Corona Regeln des Karl – nur 70 Personen in den Raum zu lassen –  vor grosse Herausforderungen stellten. Mit einigen Verschiebungen konnten wir dann aber endlich starten. Viele Menschen wollten mehr über die Bewegung der Klimajugend lernen und sie besser verstehen. 

Bis zur letzten Sekunde war an dem Film gearbeitet worden. So waren einige Teile des Films erst am Morgen gedreht worden. Das Konzept: Der Film zeigt die Realtität, aber verändert sie auch und holt das Publikum in den Film.

So wurde der Film immer wieder für interaktive Teile unterbrochen, die dann teilweise auch gefilmt wurden. Der Abend schaffte es auf jeden Fall das Publikum für die Bewegung – sowohl die schönen, aber auch die schwierigen Seiten – zu sensibilisieren und Verständnis zu wecken. Schlussendlich waren die meisten Anwesenden dann überzeugt: Es war zwar nicht, was sie erwartet hatten, aber trotzdem gut. Der Abend wurde vom Regiekollektiv des Klimastreiks geleitet, unter anderem von Jann Kessler.

Hier ein paar Eindrücke des Abends.

 

 

 

 

 

 

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2. Tag Passion im Karl

Der Film Passion ist ein bewegendes Zeitzeugnis und es war natürlich eindrücklich den Film in Anwe

senheit des Filmemachers Christian Labhart geniessen zu dürfen. Die Zuschauer waren sich einig, dieser Film ist s

ehenswert aber auch teilweise schwer zu verdauen. Die Musik von Bach kann aber immer wieder mit den Absurditäten der Welt und unseres Alltags versöhnen. 

 

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Tag 2 – Watson im Kosmos

Paul Watson, Gründer der Umweltschutz-Organisation Sea-Shepard, ist ein mutiger, faszinierender Mann. Das Highlight es Abends war, als Watson persönlich seinen Antrieb für die Gründung von Sea Shepard und sein Engagement für die Meere schilderte und Fragen beantwortete. Auch der Film zog mit unglaublichen Bilder von Walen und anderen Meerestieren, Mut, Einsatz und Begeisterung den ganzen Saal in Bann. 

Die anwesenden Mitglieder von Sea Shepard Schweiz berichteten über Hintergründe zu Ihrer Arbeit und beantworteten weitere Fragen. Alles in allem ein sehr gelungener toller Abend und Film vor einem ausverkauften Kinosaal.

 

 

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2. Tag Schulvorstellung mit 220 Kindern

Auch die Schulvorstellung am Mittwoch morgen war total ausverkauft und wir konnten im Kosmos den grossen Saal mit über 200 Kindern füllen. Es war ein Erlebnis, wie diese Kinder den langen und anspruchsvollen 2040 gebannt konzentriert und gebannt geschaut haben.

Sowohl die Einführungsdiskussion, wie auch die anschliessende Fragerunde, begleitet von myclimate hat gezeigt, dass die Kinder viel mehr wissen und aufnehmen, als wir oft denken. Es ist wichtig, dass wir ihre Fragen beantworten und ihre Bedürfnisse auf eine intakte, gerechte Zukunft ernst nehmen. 

Leider mussten wir alle weiteren Schulvorstellungen wegen Corona verschieben. Wir hoffen, dass wie sie nach dem Corona Outbreak durchführen können. 

Posted by Christina Marchand

Ausverkaufter Eröffnungsabend

Das Festival hat fulminant gestartet. Die Gäste haben sich nicht von Corona abschrecken lassen und haben den Saal im Karl der Grosse bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Film 2040 zog das Publikum vom erstem Moment an in den Bann und das Feedback war sehr positiv. Uns ist es geglückt mit dem Film alle Bevölkerungsschichten anzuziehen -von Jung bis Alt, von Elegant bis Leger und Hipp – sind sehr viele unterschiedliche Menschen gekommen.

Die anschliessende Podiumsdiskussion – super geleitet von Susann Krausse – mit unseren spannenden Gästen: Rainer Zah, Leiter Geschäftsbereich Umwelt der Stadt Zürich, Christoph Keller, Journalist und Autor, Ion Karagounis WWF Schweiz Mitglied der Geschäftsleitung und Annika Lutzke, Aktivistin vom Klimastreik, hat gezeigt, dass die Themen “Zukunft unserer Kinder” und Lösungen bewegen und viele Menschen sich bereits aktiv einsetzen. Aber kann noch mehr passieren, vor allem Politik und Wirtschaft müssen neue Regeln schaffen, an die sich dann aber auch alle halten müssen, unabhängig von Geld und Macht. 

Ein grosser Dank geht auch an die Band von Markus Rüeger – GreenTrees, die dem Publikum vor dem Film eingeheizt hat. Die ganze Woche im Karl zu sehen ist die Kunstinstallation von Britta Liv Müller und die vielen Bilder von Kindern zum Thema : “Wie wird dein 2040”. 

Posted by Christina Marchand